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wkw-Geschichten

Suchst Du nach jemandem? wer-kennt-wen.de kann Dir helfen, ihn oder sie zu finden. Ob alte und neue Freunde, Nachbarn und Kollegen oder verloren geglaubte Familienmitglieder – bei wer-kennt-wen haben schon viele Menschen ihre Lieben (wieder-)gefunden. Und manchmal ist sogar die große Liebe dabei!

Unsere wkw-Geschichten geben Dir einen kleinen Überblick, was bei uns auf der Plattform alles möglich ist. Ein kleiner Tipp von uns: Bei manchen Geschichten solltest Du besser ein Taschentuch parat haben. Viel Spaß beim Schmökern.

Das haben andere erlebt

  • Ich verliebte mich wieder neu
    von Inge (77)

    Nachdem mein Mann gestorben war, vertrieb ich mir meine Zeit häufig bei wer-kennt-wen. Eine Bekannte lud mich in ihre Gruppe "Wir sind einmalig" ein. In der Gruppe erklärten einige Mitglieder, warum sie einmalig sind...Weiterlesen

    Nachdem mein Mann gestorben war, vertrieb ich mir meine Zeit häufig bei wer-kennt-wen. Eine Bekannte lud mich in ihre Gruppe "Wir sind einmalig" ein. In der Gruppe erklärten einige Mitglieder, warum sie einmalig sind und einer der Einträge ließ mich aber doch zwei Mal hinsehen. Ein ziemlich ernst blickender älterer Mann schrieb, warum er "einmalig blöde" sei. Er sei drei Mal geschieden, habe sechs eigene Kinder und dazu noch zwei Knaben, die jeweils zwei der drei Ex-Frauen mit in die Ehe gebracht haben, adoptiert. Die letzte Frau hatte ihn mit sechs Kindern im Stich gelassen und war mit einem anderen Mann auf und davon.

    Natürlich rührte mich diese Geschichte und ich schrieb: "Ja, wenn das schon dusselig ist, war ich mindestens genau so dusselig, denn ich habe meinen ersten Mann 20 Jahre nach der Scheidung noch einmal geheiratet. Allerdings habe ich nur einen Sohn. Doch wer die Vergangenheit nicht bewältigt hat, macht den gleichen Fehler immer wieder." Das dauerte nicht lange und schon konterte Günter: "Aber etwas Bauchgefühl war doch bestimmt auch dabei!" Auweia, das klang aber beleidigt. Ich schrieb: "Entschuldige bitte, ich wollte Dir doch nicht weh tun." Am nächsten Tag sah ich, dass er mein Profil besucht hatte. Ich schrieb ihn an, warum er auf meiner Seite gewesen sei. Er antwortete: "Ich wollte nur mal sehen, wer diese hübsche Frau ist!"

    Von dem Tag an, es war der 3. Juli 2009, schrieben wir uns täglich mehrmals, erzählten uns aus unserem Leben. Schon ab dem vierten Tag nannte Günter mich seine "wkw-Liebe". Und bald hatte ich das Bedürfnis, diesen Mann in Wirklichkeit kennenzulernen. Mein Sohn und seine Familie wohnen nur zwei Dörfer weiter und als sie im August 2009 in Urlaub fuhren, dachte ich mir, dies sei der richtige Zeitpunkt, dass Günter mich besucht, ohne dass meine Familie das Gefühl hat, auf mich aufpassen zu müssen. Als er schließlich ankam und ich Günter die Tür öffnete, sagte ich nur: "Hast Du aber schöne blaue Augen."

    Leider konnte Günter nur ein paar Tage bleiben und ich hatte danach Zeit und Gelegenheit, meine Familie vorzubereiten. Denn eine Woche später kam er wieder zu mir, er brachte seinen Hund mit… und er blieb. Am 20.4.2010 haben Günter und ich geheiratet. Günter hat wieder die Sonne und die Liebe in mein Leben gebracht und wir sind sehr glücklich.

  • Ich gründete das wkw-Orchester
    von Dietmar (48)

    Ich spiele seit über 30 Jahren leidenschaftlich Saxophon und bin in der wkw-Gruppe "Blasmusiker". Am 6. November 2007 schlug ich im Forum vor, ein Blasorchester mit anderen wkwLern zu gründen. Meine Idee schlug sofort ein, Begeisterung wurde von allen Seiten bekundet...Weiterlesen

    Ich spiele seit über 30 Jahren leidenschaftlich Saxophon und bin in der wkw-Gruppe "Blasmusiker". Am 6. November 2007 schlug ich im Forum vor, ein Blasorchester mit anderen wkwLern zu gründen. Meine Idee schlug sofort ein, Begeisterung wurde von allen Seiten bekundet. Ich eröffnete die Gruppe wkw-Orchester und sammelte Vorschläge für Lieder, die wir spielen könnten, Jugendherbergen, in denen wir übernachten könnten, und Räume, in denen wir proben könnten. Die Interessierten konnten sich direkt anmelden. Und die Resonanz war überwältigend!

    Nach einigen Bemühungen entschieden wir uns schließlich für die Jugendherberge in Traben-Trabach. Wir wollten beweisen, dass engagierte Musiker – die sich vor diesem Wochenende zum Teil nicht gekannt und vorher noch nie zusammen in einem Orchester gespielt haben – es innerhalb von zwei Tagen mit viel Motivation und Spaß an der Musik schaffen, ein unterhaltsames Programm darzubieten. Es sollte nicht nur den Musikern, sondern auch den Zuhörern Freude bereiten. Unser erstes Konzert am 27.04.2008 am Moselufer war dann auch ein voller Erfolg. Es kamen über 250 Zuschauer zu dem 90-minütigen Konzert.

    Seitdem führen wir zwei Mal im Jahr ein Proben- und Konzert-Wochenende durch und wir sind inzwischen wie eine große Familie geworden und viele neue Freundschaften haben sich geschlossen. Es gab auch schon viele Zeitungsartikel und einen Fernsehbeitrag über das wkw-Orchester. Im Oktober 2009 haben wir sogar einen eigenen Verein gegründet und wir sind auch Mitglied in der Bundesvereinigung Deutscher Blasmusikverbände e. V. Derzeit hat der wkw-Orchester e.V. 110 feste Vereinsmitglieder aus ganz Deutschland. Es ist toll, Projektleiter und aktiver Musiker des wkw-Orchesters zu sein!

  • Nach 50 Jahren die Mutter gefunden
    Ingrid über das Glück ihres Freundes Mathias

    Seine Mutter zu finden hatte Mathias schon fast aufgegeben, denn er hatte bereits sein ganzes Leben lang nach seiner Mama gesucht. Und so schien der mittlerweile 53-Jährige schon alles probiert zu haben: Er war Hinweisen von Freunden und Bekannten nachgegangen... Weiterlesen

    : Auch hier gab er ihren Namen in die Suche ein. Seine Nachforschungen blieben jedoch zunächst erfolglos und die Hoffnung, seine Mutter finden zu können, wurde schwächer.

    Bis sich Ende 2011 sein Leben veränderte: Kurz vor Weihnachten stieß Mathias bei seiner Suche auf wer-kennt-wen ganz zufällig auf seine Großcousine, die er bis dahin nicht kannte. Seine Freude war riesig. Natürlich bat er sie, ihm beim Finden seiner Mutter behilflich zu sein. Es funktionierte und seine Großcousine machte die Überraschung perfekt! Denn Mathias erfuhr auch, dass er seine ganze Familie gefunden hatte und sogar eine Schwester hat. Er war außer sich vor Freude und wahnsinnig aufgeregt, als ihm klar wurde, dass seine Suche nun wohl endlich ein Ende hatte.

    Seine Großcousine stellte den Kontakt zwischen Mathias und seiner Schwester her und die wiederum brachte Mutter und Sohn zusammen – nach 50 langen Jahren. Lange schien es dem Knittelsheimer unmöglich, seine Mutter finden zu können und sein ganzes Leben lang hatte er auf den Moment gewartet, seine Mama das erste Mal zu treffen. Als er sie endlich in seine Arme schließen konnte, war er überglücklich und einfach nur überwältigt. Für Mathias und seine Mutter war es das schönste Geschenk überhaupt, das ohne wer-kennt-wen nicht möglich gewesen wäre.

  • Stephanie (41) und ich wurden beste Freundinnen
    von Anja (37)

    Stephie und ich haben uns in der Gruppe "Mollige Frauen sind süß" kennengelernt. Wir haben erst in der Gruppe miteinander geschrieben, später haben wir uns dann auch Nachrichten geschickt. So wurde unser Kontakt immer intensiver...Weiterlesen

    Stephie und ich haben uns in der Gruppe "Mollige Frauen sind süß" kennengelernt. Wir haben erst in der Gruppe miteinander geschrieben, später haben wir uns dann auch Nachrichten geschickt. So wurde unser Kontakt immer intensiver. Wir schrieben uns fast täglich Nachrichten hin und her, kommentierten "Was machst Du gerade"-Einträge und schrieben und gegenseitig ins Gästebuch. Schließlich verabredeten wir uns zum Telefonieren.

    Unser erstes Gespräch dauerte mehr als zwei Stunden. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und telefonieren seitdem regelmäßig miteinander. Außerdem schreiben wir uns Briefe und SMS. Zu Weihnachten schickten wir uns Pakete mit Geschenken für die Familie der anderen und ich lud Stephie ein, mich bald besuchen zu kommen, damit wir uns auch einmal richtig kennen lernen können.

    Im Januar 2011 war es dann endlich soweit: Ich hatte Geburtstag und Stephie kam für einige Tage zu Besuch. Es war unbeschreiblich schön, denn wir verstehen uns im realen Leben genau so gut wie bei wkw. Wir sind inzwischen wie Schwestern: Wir schreiben uns täglich bei wkw und telefonieren mindestens vier Mal in der Woche. Ich bin sehr froh, dass ich meine beste Freundin über wer-kennt-wen kennen gelernt habe.

  • Ich lernte bei wer-kennt-wen meine große Liebe kennen
    von Sarah (21)

    Im Juli 2010 erhielt Sarah eine private Nachricht bei wer-kennt-wen. “Hallo hübsches Fräulein”, schrieb der Absender. Sein Foto machte Sarah sofort neugierig. “Er war genau mein Typ, also... Weiterlesen

    Im Juli 2010 erhielt Sarah eine private Nachricht bei wer-kennt-wen. “Hallo hübsches Fräulein”, schrieb der Absender. Sein Foto machte Sarah sofort neugierig. “Er war genau mein Typ, also schrieb ich ihm natürlich zurück”, erzählt die junge Frau. Schon wenig später gingen unzählige Nachrichten hin und her. Es war spannend, sich mit Thomas, so hieß der Absender, über ‘Gott und die Welt’ zu unterhalten. “Mit jeder Nachricht spürten wir, dass da mehr zwischen uns beiden war.”

    Irgendwann tauschten die beiden über wer-kennt-wen ihre Telefonnummern aus. Die Gespräche wurden immer länger und häufiger, bis Thomas endlich die Initiative ergriff: “Wollen wir uns nicht mal treffen?”, fragte er. Doch Sarah war hin und her gerissen. So sehr hätte sie sich gewünscht, Thomas bald zu treffen, aber die beiden trennten nicht nur 370 Kilometer, sondern auch das Geld. Da sie zu diesem Zeitpunkt auch noch arbeitslos war, schien es Sarah unmöglich, ihn zu besuchen. Da machte Thomas einfach Nägel mit Köpfen und beschloss, sie einfach abzuholen!

    Nach langem Warten war es dann soweit: Sarah und Thomas konnten sich zum ersten Mal tief in die Augen blicken. Sarah spürte sofort: “Als er da stand, hatte ich richtig Schmetterlinge im Bauch. Wir lachten viel und waren uns sofort sehr vertraut.” Aus diesem kurzem Treffen wurde eine Woche. Sarah schwärmt, wenn sie von ihrem Treffen erzählt: “Es war wunderschön und ich konnte es kaum erwarten, ihn wiederzusehen.” Von diesem Zeitpunkt an führten die beiden eine Wochenend-Beziehung und hielten Kontakt über Telefon und natürlich wkw-Nachrichten. Doch die Sehnsucht war riesig. Und weil Sarah sowieso auf Jobsuche war, fasste sie einen Entschluss: Sie bewarb sich in Thomas’ Stadt. Über Wochen hinweg erhielt sie eine Absage nach der anderen, doch Thomas motivierte sie immer wieder zum Durchhalten und Weitermachen, bis schließlich ihr Handy klingelte und eine Firma ihr einen Job anbot. Schon wenig später hatte sie ihren ersten Arbeitstag und: ihre erste gemeinsame Wohnung mit Thomas.

    “Innerhalb kürzester Zeit haben wir sehr viel zusammen erlebt: Ich wurde sehr krank, aber Thomas blieb immer an meiner Seite“, schwärmt Sarah. “Es war und ist immer so, wie man es sich von einer stabilen Beziehung wünscht – wie im Märchenbuch!” Seit diesem Schicksalsschlag war für Sarah klar, dass sie diesen Mann nie wieder gehen lassen konnte. Sie fällt die Entscheidung Ihres Lebens und macht Thomas ein Heiratsantrag. Der Heiratsantrag: Sarahs Liebesgeschichte mit Happy End

    Anfang 2012 suchte sie eine ganz individuelle Methode, um ihren Liebsten zu überraschen und reservierte Hals über Kopf einen Termin für die Hochzeit. Sie war sich einfach sicher, dass er “Ja” sagen würde. Bis ins kleinste Detail hatte Sarah alles geplant: Die ganze Wohnung war mit Herz-Luftballons geschmückt, und sie hatte ein leckeres Abendessen vorbeireitet. “Diese romantische Musik im Hintergrund hat mich bereits während dem Essen fast zum Weinen gebracht”, erzählt die Triererin.

    “Ich hatte ihm einen Brief geschrieben. Einen Brief, in welchem ich ihm geschrieben habe, was ich so sehr an ihm mag und wie wichtig er mir ist.” Zwischen den Zeilen hatte Sarah zudem die wichtigsten Worte ihres Lebens versteckt: “Willst – du – mich – heiraten- ?!” Als er den Brief gelesen hatte, fragte sie Thomas, ob ihm beim Lesen etwas aufgefallen sei, doch er verneinte und gab ihr den Brief zurück. Dann nahm Sarah einen Stift und strich die Worte rot an. “Ich habe gesehen, was in diesem Moment in ihm geschah – er begann zu weinen.” Sarah hatte außerdem zwei Briefumschläge vorbereitet, auf dem Einen stand “Ja“, der Andere hatte die Aufschrift “Nein“. Thomas zögerte keinen Moment und wählte den Umschlag mit “Ja”.

    Sarah schwärmt: “Der Stein, welcher mir in diesem Moment vom Herzen gefallen ist, hat mich fast erschlagen. So groß war er…” Die größte Überraschung stand Thomas aber noch bevor, denn als er den Umschlag öffnete und seinen Hochzeitstermin sah, antwortete er nur: “Du bist verrückt mein Schatz!”

    Wochen und Monate fieberten die beiden Verliebten ihrem großen Tag entgegen. Als der Tag kam, war alles perfekt! “Ich trug mein weißes Kleid und hatte einen wunderschönen Bräutigam an meiner Seite. Danke, dass es wer-kennt-wen gibt, denn sonst hätte ich Thomas niemals kennengelernt. Jetzt haben wir große Pläne für die Zukunft, die wir auch verwirklichen werden. Ich liebe ihn so sehr!

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