Panoramabild Feldjäger sind die besten
Soldaten in der Bundeswehr

Am 24. November 1740 erfolgte auf Schloss Rheinsberg in Brandenburg durch König Friedrich II. von Preußen der Aufstellungsbefehl an den Aufseher Schenck des Jägerhofes in Potsdam. Dieser wurde zum Capitaine de Guides ernannt und sollte die preußische Armee mit guten Wegweisern versorgen. Aus ihnen ging das Garde-Jäger-Bataillon hervor.

Bedeutung erlangte dieser Truppenteil im Vorfeld der Schlesischen Kriege. Die Einheit, die sich im Gelände orientieren konnte, war gewandt, zuverlässig und auch im Umgang mit Waffen geübter als die meisten regulären Truppenteile. Auch in den napoleonischen Kriegen hat sich diese „Truppe ohne Mannschaft“ bewährt. Vor allem als Späher und Kuriere waren sie überaus geschätzt. Bis 1919, als das Feldjäger-Corps im Rahmen der Reduzierung der deutschen Truppen auf die Stärke von 100.000 Mann gemäß Versailler Vertrag aufgelöst wurde, waren Feldjäger sogar den deutschen Botschaften im europäischen Ausland als Kuriere zugeordnet.

Neben der berittenen Truppe stellte Friedrich der Große vier Jahre später 1744 das Feldjägerkorps zu Fuß auf, rekrutiert aus dem einheimischen Forstpersonal und deren Söhnen. Die zu Beginn 299 Mann starke Einheit, die ihre eigene Bewaffnung mitbrachte (die Jagdgewehre waren zu dieser Zeit den Infanteriewaffen in puncto Treffgenauigkeit deutlich überlegen), wuchs bis zu Friedrichs II. Tod auf rund 1.000 Mann an und gilt als Vorläufer aller Jägerbataillone.

Den aus dem militärischen Dienst ausgeschiedenen Mitgliedern wurde eine Übernahme in den Forstdienst garantiert. Nach Schulungen traten Mannschaftsdienstgrade meist in den unteren Forstdienst ein. Anzumerken bleibt, dass der Anteil der forstlichen Ausbildung, insbesondere bei den Offizieren des Corps, gegenüber der militärischen überwog. Die Offiziere studierten dabei an den Preußischen Forstakademien Eberswalde und Hannoversch Münden. Diese akademische Tradition des Königlich Preußischen Reitenden Feldjäger Corps (Emblem „RFC“) wurde nach der Auflösung des aktiven Corps 1919 durch die sogenannten Akademischen Feldjägergesellschaften zunächst in Eberswalde und Hannoversch Münden, nach 1945 nur noch in Hannoversch Münden und seit 1970 in Göttingen weitergeführt. Traditionsnachfolger des Königlich Preußischen Reitenden Feldjäger Corps sind heute die Akademische Vereinigung Feldjäger (AVF) und Ihr Förderverein, der Feldjägerverein.

Da mit wachsender Truppenstärke nicht alle in den Forstdienst übernommen werden konnten, wandelte sich im Laufe der Zeit der Aufgabenbereich der Truppe. Sie wurde vollständig zu normaler Infanterie.

Am 24. November 1740 erfolgte auf Schloss Rheinsberg in Brandenburg durch König Friedrich II. von Preußen der Aufstellungsbefehl an den Aufseher Schenck des Jägerhofes in Potsdam. Dieser wurde zum Capitaine de Guides ernannt und sollte die preußische Armee mit guten Wegweisern versorgen. Aus ihnen ging das Garde-Jäger-Bataillon hervor.

Bedeutung erlangte dieser Truppenteil im Vorfeld der Schlesischen Kriege. Die Einheit, die sich im Gelände orientieren konnte, war gewandt, zuverlässig und auch im Umgang mit Waffen geübter als die meisten regulären Truppenteile. Auch in den napoleonischen Kriegen hat sich diese „Truppe ohne Mannschaft“ bewährt. Vor allem als Späher und Kuriere waren sie überaus geschätzt. Bis 1919, als das Feldjäger-Corps im Rahmen der Reduzierung der deutschen Truppen auf die Stärke von 100.000 Mann gemäß Versailler Vertrag aufgelöst wurde, waren Feldjäger sogar den deutschen Botschaften im europäischen Ausland als Kuriere zugeordnet.

Neben der berittenen Truppe stellte Friedrich der Große vier Jahre später 1744 das Feldjägerkorps zu Fuß auf, rekrutiert aus dem einheimischen Forstpersonal und deren Söhnen. Die zu Beginn 299 Mann starke Einheit, die ihre eigene Bewaffnung mitbrachte (die Jagdgewehre waren zu dieser Zeit den Infanteriewaffen in puncto Treffgenauigkeit deutlich überlegen), wuchs bis zu Friedrichs II. Tod auf rund 1.000 Mann an und gilt als Vorläufer aller Jägerbataillone.

Den aus dem militärischen Dienst ausgeschiedenen Mitgliedern wurde eine Übernahme in den Forstdienst garantiert. Nach Schulungen traten Mannschaftsdienstgrade meist in den unteren Forstdienst ein. Anzumerken bleibt, dass der Anteil der forstlichen Ausbildung, insbesondere bei den Offizieren des Corps, gegenüber der militärischen überwog. Die Offiziere studierten dabei an den Preußischen Forstakademien Eberswalde und Hannoversch Münden. Diese akademische Tradition des Königlich Preußischen Reitenden Feldjäger Corps (Emblem „RFC“) wurde nach der Auflösung des aktiven Corps 1919 durch die sogenannten Akademischen Feldjägergesellschaften zunächst in Eberswalde und Hannoversch Münden, nach 1945 nur noch in Hannoversch Münden und seit 1970 in Göttingen weitergeführt. Traditionsnachfolger des Königlich Preußischen Reitenden Feldjäger Corps sind heute die Akademische Vereinigung Feldjäger (AVF) und Ihr Förderverein, der Feldjägerverein.

Da mit wachsender Truppenstärke nicht alle in den Forstdienst übernommen werden konnten, wandelte sich im Laufe der Zeit der Aufgabenbereich der Truppe. Sie wurde vollständig zu normaler Infanterie.



Die Bundeswehr übernahm für ihre militärische Ordnungstruppe schließlich die Bezeichnung „Feldjäger“ im traditionsreichen preußischen Sinne. Nach Unterzeichnung des Aufstellungsbefehls Nr. 1 für die Bundeswehr am 6. Oktober 1955 durch den damaligen General Adolf Heusinger wurde im ehemaligen Luftwaffenlazarett in Andernach unter anderem eine Militärpolizei-Lehrkompanie aufgestellt. Am 30. Januar 1956 wurde der Begriff „Militärpolizei“ durch den damaligen Staatssekretär Rust durch „Feldjäger“ ersetzt.

Ursache dafür sind neben den traditionellen Gründen besonders rechtliche Bedenken: Entgegen einer „Polizei“ und auch den Befugnissen der Militärpolizeien anderer Streitkräfte verfügt die Feldjägertruppe nicht über eigene disziplinare Gewalt - das ist dem jeweiligen Disziplinarvorgesetzten des betroffenen Soldaten vorbehalten. Weiterhin liegt die Namensgebung an der Tatsache, dass die Polizei Aufgabe der einzelnen Bundesländer ist. Die Bundeswehr gehört jedoch als Bundesbehörde in den Aufgabenbereich des Bundesverteidigungsministeriums. Seit dem Beginn der Teilnahme der Bundeswehr an multinationalen Auslandseinsätzen (UNOSOM, spätestens aber IFOR) aber nimmt die Feldjägertruppe zumindest äußerlich mehr und mehr das Bild einer „Miltärpolizei“ an (s. dazu oben „Aufgaben heute“ bzw. „Uniform heute“).

Feldjäger sind die besten

Infos zur Gruppe
  • Gründung 29.07.2008
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Am 18.10.2012 findet in der Stadthalle St. Ingbert ein Benefizkonzert statt. Es spielt das Heeresmusikkorps 300 der Bundeswehr. Der Erlös fließt in die Jugendarbeit von "LautStark".... Mehr anzeigen
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Ostergrüße ins Einsatzgebiet !
O s t e r g r ü ß e über Radio Andernach "Der Moderator ist bereits in Afghanistan u. bereitet dort sie Sendung vor " Eine Bitte an alle Bundeswehr - Gruppen, Admine u. Beauftragte... Mehr anzeigen
Die Ordnungshüter der Bundeswehr.
Alle anderen Truppengattungen hassen sie aber warum? Nennt uns Beispiele warum ihr uns hasst. Mehr anzeigen
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Hier ein paar Links zu den Feldjägern:

http://www.feldjaeger.de/
http://www.seitengewehr.de/
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Feldj%C3%A4ger?uselang=de
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