Gruppe: Abzocke im Internet
Computer-Nutzer werden in Deutschland zunehmend von dubiosen Internet-Anbietern mit Geldforderungen überzogen. Ob Model-Casting, IQ-Test, Kochrezepte, Ahnenforschung, Hausaufgaben, Führerscheintest, Gedichte, Songtexte oder Lehrstellen: Der Einfallsreichtum der Anbieter nimmt kein Ende. Hinter den vermeintlich kostenlosen Angeboten stecken im Kleingedruckten oft teure Dienste oder Abonnements mit mehrjähriger Laufzeit.Vorsicht Kostenfalle.
Desweiteren wird es Zeit,einigen sogenannten Abmahn-Anwälten das Handwerk zu legen,die sich mit Dubiosen Firmen nur für das schnelle Geld Ahnungsloser Internet-Nutzer interessieren und diese mit Geldforderungen Bedrohen.
Desweiteren bitte ich alle Mitglieder darauf zu Achten,das das Eigene Profilbild auch wirklich das Eigene ist und nicht die Rechte Dritter verletzt.Wer sich hinter dem Bild anderer versteckt wird nicht nur Gemeldet,sondern unter Umständen Gelöscht.Dies aus Aktuellem Anlass.
Danke für Euer Verständnis.
Hier seht Ihr einen Musterbrief gegen diese kriminellen Abzocker!
Ihre unberechtigte Forderung – “Rechnungs-Nr./ Kunden-Nr. …………”
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Schreiben vom .......................... machen Sie einen Betrag in Höhe von ............ Euro für die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung gegen mich geltend.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ich keinen – zumindest jedoch keinen kostenpflichtigen - Vertrag mit Ihnen abgeschlossen habe.
Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann und wie es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll, wie Sie mich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz belehrt und informiert haben.
Nach Inaugenscheinnahme Ihrer Homepage habe ich festgestellt, dass der Preishinweis versteckt ist, offenbar in der Absicht, unentdeckt zu bleiben. Es hat den Anschein, als werde die Leistung kostenlos angeboten. Weiter fehlt es an einer ausreichenden Widerrufsbelehrung.
Den angeblich abgeschlossenen Vertrag fechte ich vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an. Zudem widerrufe ich diesen Vertrag hilfsweise nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen, hilfsweise kündige ich fristlos.
Von Drohungen mit einer unberechtigten Strafanzeige oder einer unzulässigen Eintragung dieser bestrittenen Forderung bei der Schufa sollten Sie Abstand nehmen, da ich mir ansonsten rechtliche Schritte gegen Sie vorbehalte.
Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen.
Mit freundlichen Grüßen
(Unterschrift)
Infos
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